Verlassenschaftsgericht und Unterhalt für ein behindertes Kind: Kein Unterhaltsurteil nötig?

215.000 Euro pro Geschwisterkind: Wann das Verlassenschaftsgericht und Unterhalt für ein behindertes Kind absichern darf
Drei Geschwister sollen plötzlich je 215.000 Euro hinterlegen – nicht wegen eines Kredits, sondern damit ihre schwer behinderte Schwester nach dem Tod der Mutter weiter versorgt ist. Genau an dieser Schnittstelle von Unterhalt, Verlassenschaft und Pflichtteil stellte sich eine Frage, die in vielen Familien unterschätzt wird: Muss zuerst ein eigenes Unterhaltsurteil vorliegen, oder darf das Verlassenschaftsgericht schon vor der Erbaufteilung eingreifen?
Als aus einem Erbfall plötzlich ein Unterhaltsfall wurde
[ Mit langjähriger Erfahrung als Rechtsanwalt in Wien begleitet die Pichler Rechtsanwalt GmbH familienrechtliche und erbrechtliche Konflikte dort, wo sie in der Praxis besonders belastend werden: nach einem Todesfall, mitten im Verlassenschaftsverfahren und oft unter großem Zeitdruck. Gerade wenn ein behindertes Kind betroffen ist, entscheidet eine frühe rechtliche Einordnung häufig darüber, ob Versorgung langfristig gesichert werden kann oder später mühsam gegen bereits verteiltes Vermögen vorgegangen werden muss. Zur vollständigen OGH-Entscheidung Unsere Rechtsanwaltskanzlei in 1010 Wien ist auf Familien- und Erbrecht spezialisiert.
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