215.000 Euro pro Geschwisterkind: Wann das Verlassenschaftsgericht und Unterhalt für ein behindertes Kind absichern darf
Drei Geschwister sollen plötzlich je 215.000 Euro hinterlegen – nicht wegen eines Kredits, sondern damit ihre schwer behinderte Schwester nach dem Tod der Mutter weiter versorgt ist. Genau an dieser Schnittstelle von Unterhalt, Verlassenschaft und Pflichtteil stellte sich eine Frage, die in vielen Familien unterschätzt wird: Muss zuerst ein eigenes Unterhaltsurteil vorliegen, oder darf das Verlassenschaftsgericht schon vor der Erbaufteilung eingreifen?
Als aus einem Erbfall plötzlich ein Unterhaltsfall wurde
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Mit langjähriger Erfahrung als Rechtsanwalt in Wien begleitet die Pichler Rechtsanwalt GmbH familienrechtliche und erbrechtliche Konflikte dort, wo sie in der Praxis besonders belastend werden: nach einem Todesfall, mitten im Verlassenschaftsverfahren und oft unter großem Zeitdruck. Gerade wenn ein behindertes Kind betroffen ist, entscheidet eine frühe rechtliche Einordnung häufig darüber, ob Versorgung langfristig gesichert werden kann oder später mühsam gegen bereits verteiltes Vermögen vorgegangen werden muss.
Rechtsanwalt | Spezialist für Familienrecht & Scheidungsrecht in Wien
Dr. Clemens Pichler ist eingetragener Rechtsanwalt in Wien und Gründer der Pichler Rechtsanwalt GmbH mit Kanzlei in 1010 Wien. Er begleitet sowohl Männer als auch Frauen durch alle Phasen einer Scheidung – von der einvernehmlichen Scheidung über streitige Scheidungsverfahren bis hin zu Obsorge, Unterhalt und Aufteilung des ehelichen Vermögens.
Seit der Kanzleigründung im Jahr 2008 hat Dr. Pichler bereits hunderte Mandanten in Familienrechtssachen vertreten und Scheidungen vor den Bezirksgerichten abgewickelt – sowohl einvernehmlich als auch in strittigen Scheidungsverfahren.
Er ist Autor zahlreicher juristischer Fachpublikationen, unter anderem im Österreichischen Anwaltsblatt, den Fachzeitschriften ecolex und Recht der Wirtschaft sowie Gastautor in den Tageszeitungen Die Presse und Der Standard.
Seine wissenschaftlichen Aufsätze werden vom Obersten Gerichtshof (OGH) zitiert, und er hat als anwaltlicher Vertreter von Parteien zahlreiche Fälle vor dem Höchstgericht erwirkt.
Seine Expertise im Familienrecht und Scheidungsrecht basiert auf langjähriger Prozesserfahrung vor österreichischen Familiengerichten sowie auf aktueller OGH-Rechtsprechung im Familienrecht.