Wie der Kinderfreibetrag den Kindesunterhalt erhöhen kann: OGH-Rechtsprechung erklärt

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Kinderfreibetrag beim Kindesunterhalt: Warum selbst 9 Euro im Monat dem Kind zustehen können

Der Vater bekommt einen Steuerbonus fürs Kind – aber darf er ihn behalten? Genau an dieser scheinbar kleinen Frage entzündet sich in vielen Unterhaltsverfahren ein erstaunlich handfester Streit.

Gerade bei getrennt lebenden Eltern geht es oft nicht nur um das Einkommen, sondern um die Details dahinter: Familienbeihilfe, Kinderabsetzbetrag, Unterhaltsabsetzbetrag – und eben auch den Kinderfreibetrag. Was steuerlich nach einem Nebenthema klingt, kann den laufenden Kindesunterhalt tatsächlich erhöhen. Der Oberste Gerichtshof hat dazu eine klare Linie gezogen: Der steuerliche Vorteil des zahlenden Elternteils soll am Ende beim Kind ankommen.

Wie der Kinderfreibetrag den Kindesunterhalt erhöhen kann: Der Weg durch die Instanzen

Eine minderjährige Tochter erhielt von ihrem Vater Geldunterhalt. Über die Grundlagen herrschte zwischen den Eltern kein großer Konflikt: Das Einkommen war bekannt, auch der „normale“ Unterhaltsbetrag stand im Wesentlichen fest. Der Streitpunkt war enger – aber rechtlich wichtig.

Die Relevanz des Kinderfreibetrags im Unterhaltsrecht: Prüfungsempfehlungen vom Rechtsanwalt Wien

Mit langjähriger Erfahrung als Rechtsanwalt in Wien unterstützt Dr. Pichler Mandantinnen und Mandanten dabei, Unterhaltsberechnungen auf solche steuerlichen Punkte hin zu prüfen und gerichtsfest aufzubereiten.

FAQ: Was Eltern zum Thema ‚Kinderfreibetrag und Kindesunterhalt‘ häufig googeln

Zur vollständigen OGH-Entscheidung: [Link]


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Dr. Clemens Pichler

Rechtsanwalt | Spezialist für Familienrecht & Scheidungsrecht in Wien

Dr. Clemens Pichler ist eingetragener Rechtsanwalt in Wien und Gründer der
Pichler Rechtsanwalt GmbH mit Kanzlei in 1010 Wien.
Er begleitet sowohl Männer als auch Frauen durch alle Phasen einer Scheidung –
von der einvernehmlichen Scheidung über streitige Scheidungsverfahren bis hin zu
Obsorge, Unterhalt und Aufteilung des ehelichen Vermögens.

Seit der Kanzleigründung im Jahr 2008 hat Dr. Pichler bereits hunderte Mandanten
in Familienrechtssachen vertreten und Scheidungen vor den Bezirksgerichten
abgewickelt – sowohl einvernehmlich als auch in strittigen Scheidungsverfahren.

Er ist Autor zahlreicher juristischer Fachpublikationen, unter anderem im
Österreichischen Anwaltsblatt, den Fachzeitschriften
ecolex und Recht der Wirtschaft sowie Gastautor in den
Tageszeitungen Die Presse und Der Standard.

Seine wissenschaftlichen Aufsätze werden vom Obersten Gerichtshof (OGH) zitiert,
und er hat als anwaltlicher Vertreter von Parteien zahlreiche Fälle vor dem
Höchstgericht erwirkt.

Seine Expertise im Familienrecht und Scheidungsrecht basiert auf langjähriger
Prozesserfahrung vor österreichischen Familiengerichten sowie auf aktueller
OGH-Rechtsprechung im Familienrecht.

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