Unterhalt im Wechselmodell: Warum Gleichberechtigung Geld Kosten kann

Wechselmodell ohne Unterhalt? Warum 50:50 beim Kind oft trotzdem Geld kostet
Unterhalt im Wechselmodell: Eine Woche bei der Mutter, eine Woche beim Vater – und trotzdem soll einer zahlen? Genau an dieser Frage entzündet sich nach Trennungen erstaunlich oft der Streit. Viele Eltern gehen davon aus, dass sich bei einer annähernd hälftigen Betreuung jeder Haushalt „selbst trägt“. So einfach ist es aber nicht.
Gerade im Wechselmodell zeigt sich, dass Betreuungszeit und finanzielle Leistungsfähigkeit zwei verschiedene Dinge sind. Das Kind soll nicht deshalb im einen Haushalt spürbar weniger Möglichkeiten haben, nur weil dort das Einkommen niedriger ist. Der Oberste Gerichtshof hat diese Linie erneut bestätigt und die bisherige Rechtsprechung bekräftigt: Unterhalt im Wechselmodell bedeutet nicht automatisch 0 Euro Unterhalt.
Unterhalt im Wechselmodell: Wenn beide gleich viel betreuen, aber nicht gleich viel verdienen
Getrennte Eltern organisieren den Alltag oft erstaunlich partnerschaftlich: Kleidung liegt in beiden Wohnungen bereit, das Kind hat in beiden Haushalten ein eigenes Zimmer, Essen, Schulweg, Freizeit und Betreuung werden aufgeteilt. Nach außen wirkt das fair. Im Hintergrund bleibt aber eine heikle Frage offen: Wer trägt welchen finanziellen Anteil?
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