Das Testament, die Demenz und das Scheidungsrecht: Wie der freie Wille entscheidet

Das Testament, die Demenz und das Scheidungsrecht: Wie der freie Wille entscheidet
Ein paar Monate können im Erbrecht alles verändern: Erst wird beim Notar ein Testament errichtet, später folgt nach Demenz und Schlaganfall noch ein zweites Schriftstück – und plötzlich steht die Familie vor der Frage, welcher letzte Wille überhaupt rechtlich zählt.
Gerade in Trennungs- und Scheidungssituationen ist das kein Randthema. Viele Menschen wollen nach einer persönlichen Krise ihre Vermögensnachfolge neu ordnen, den früheren Ehepartner absichern oder bewusst nicht mehr berücksichtigen, Kinder unterschiedlich bedenken oder neue Lebensgefährten einbeziehen. Problematisch wird es dann, wenn Alter, Krankheit oder eine beginnende kognitive Einschränkung dazukommen. Dann entscheidet nicht der bloße Text auf dem Papier, sondern ob die Person ihren Willen noch frei und einsichtig bilden konnte.
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