Pflichtteil und Familienhaus: Verstehen Sie die Gerichtsentscheidung?

Pflichtteil und Familienhaus? Warum gebundenes Erbe oft gar nicht in den Nachlass fällt
Der Vater stirbt, das Haus steht längst auf den Namen der Tochter, und der Bruder fragt sich: Wurde ich beim Pflichtteil übergangen? Genau dieses Gefühl haben viele Angehörige, wenn kurz vor einem Todesfall noch Vermögen übertragen wird. Gerade bei einem Pflichtteil und Familienhaus wird es besonders heikel, wenn hinter der Übergabe ein altes Testament mit Vorerbschaft und Nacherbschaft steckt. Dann sieht etwas wie eine Schenkung aus – ist rechtlich aber oft keine.
Ein Haus, zwei Kinder, ein überschuldeter Nachlass
Am Anfang stand die Verfügung einer Großmutter. Sie setzte ihren Sohn zum Alleinerben ein, legte aber für das Haus eine besondere Bindung fest: Der Sohn sollte daran nicht frei und endgültig verfügen können, sondern nur als Vorerbe gehalten sein. Die Enkelin war als Nacherbin vorgesehen und sollte das Haus am Ende sicher erhalten.
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Mit langjähriger Erfahrung als Rechtsanwalt in Wien sieht Dr. Pichler in solchen Konstellationen immer wieder dasselbe Problem: Betroffene diskutieren sofort über Beträge, obwohl zuerst geklärt werden muss, ob der betreffende Vermögenswert überhaupt pflichtteilsrechtlich relevant ist.
FAQ: Was Betroffene häufig zu ‚Pflichtteil und Familienhaus‘ googlen
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