Kinderunterhalt erhöhen bei neuer Schule & gestiegenen Kosten: Gerichtspraxis in Österreich

Kinderunterhalt erhöhen? Warum „alles ist teurer geworden“ vor Gericht oft nicht reicht
Die neue Schule startet, das Kind braucht mehr Material, der Schulweg kostet Geld – und trotzdem bleibt der Antrag auf höheren Kinderunterhalt erfolglos. Genau das passiert häufiger, als viele Eltern erwarten. Wer eine bereits gerichtlich festgesetzte Unterhaltshöhe später ändern will, braucht nicht nur das Gefühl, dass alles teurer geworden ist, sondern konkrete und nachweisbare Änderungen.
Eine neue Schule, höhere Erwartungen – aber keine höhere Zahlung
Eine Mutter zahlte seit Ende 2020 Unterhalt für zwei Kinder. Die Höhe war damals vor Gericht festgelegt worden. Ausgangspunkt war eine Einigung, bei der man ihr ein fiktives Einkommen von 2.300 Euro anrechnete, weil sie nicht vollzeit arbeitete.Zur vollständigen OGH-Entscheidung
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Mit langjähriger Erfahrung als Rechtsanwalt in Wien zeigt die Praxis der Pichler Rechtsanwalt GmbH: Der Erfolg eines Unterhaltsantrags hängt oft weniger vom Grundgefühl der Betroffenheit ab als von der Qualität der Unterlagen.
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Gilt eine frühere Einigung über Unterhalt später überhaupt noch?
Wenn der Unterhalt durch Gerichtsbeschluss festgesetzt wurde, ja. Das gilt auch dann, wenn diesem Beschluss eine Einigung zugrunde lag. Eine spätere Änderung ist dann nicht frei möglich, sondern setzt eine wesentliche Änderung der Umstände voraus. Gerade dieser Punkt wird in der Praxis häufig unterschätzt.
Mit langjähriger Erfahrung als Rechtsanwalt in Wien begleitet Dr. Pichler Mandanten in unterhaltsrechtlichen Verfahren, wenn frühere Festsetzungen überprüft, Erhöhungsanträge vorbereitet oder Erfolgsaussichten realistisch eingeschätzt werden müssen.
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