Bindungstoleranz in der Obsorge: Warum fehlende Toleranz den Hauptaufenthalt kosten kann

Bindungstoleranz in der Obsorge: Warum fehlende Toleranz den Hauptaufenthalt kosten kann
Zwei Eltern, zwei Wohnungen, zwei gute Beziehungen zu den Kindern – und trotzdem verliert ein Elternteil am Ende den Lebensmittelpunkt der Kinder. Genau das passiert häufiger, als viele glauben: Nicht nur die Frage, wer bislang mehr betreut hat, zählt. Entscheidend ist auch, wer den Kindern die Beziehung zum anderen Elternteil ermöglicht, statt sie zu belasten, bekannt als Bindungstoleranz in der Obsorge.
Für getrennte Eltern ist das eine heikle Wahrheit. Wer nach der Trennung überzeugt ist, „nur das Beste“ für die Kinder zu tun, übersieht oft, dass Gerichte sehr genau darauf schauen, ob Mutter oder Vater kooperieren, Kontakte fördern und Kinder nicht in einen Loyalitätskonflikt bringen. Mit langjähriger Erfahrung als Rechtsanwaltskanzlei in 1010 Wien sieht die Pichler Rechtsanwalt GmbH in Obsorgeverfahren immer wieder, dass gerade dieses Verhalten den Ausschlag gibt.
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